Tonmeister der 1970er bis 1990er Jahre im Schweizerland.

Mit dieser Homepage möchte ich die Neuigkeit verbreiten, dass ich nach nun 7 Jahren Pause damit angefangen habe, gelegentlich wieder den Ton zu meistern, vorwiegend mit Mixen und Mastern ganz im Sinne meiner Philosophie.
Im Mix & Mastering Cockpit operiere ich mit einer Kombination von digitalem neuem Pro Tools und analogen älteren ehrwürdigen Teilen, und ich würde meinen, sagen zu dürfen: Es handelt sich hier um warm Klingendes mit Druck, Präsenz und Raum, pfundigen Bässen, knackigen Mitten, luftigen Höhen. Na ja, so wie es seit eh und je die analogen Tonväter taten halt.
Ebenso habe ich Erfahrungen im Restaurieren, Digitalisieren und Neu-Mischen von alten schmierenden und verklebten Mehrspurbändern sowie im Mastern von Schnürsenkeln gesammelt.
So knüpfe ich an meine tontechnische Vergangenheit an!
Wer also gerne etwas durch mich mixen oder mastern lassen möchte: nur zu! Nehme gerne Kontakt-Anfragen entgegen. Über den Tarif werden wir uns sicher einig.
Lieber Gruss
Eric Merz
DS Blümlisalp: Beispielhafte Hybrid-Technik: Alte Dampfmaschine, restaurierte, frisch geschminkte Hülle aus dem letzten Jahrtausend, neue Hochleistungs-Dampfkesselfeuerung, computergestützte Servolenkung und zeitgemässes Radarsystem, gut sichtbar die modernen Energiespar-Glühbirnen.
Nach einer Pause, in welcher ich den für mich schmerzlichen Abschied von der grossen analogen Zeit (drei Meter fünfzig lange Mischpülter, tonnenschwere 24-Spur Maschinen) bewältigen konnte, sehe ich nun voll die Vorteile des Digitalen: traumhaftes Editieren, Abspeichern, Abrufen und spielerischer Einsatz. Finanziell ermöglicht mir dies, überhaupt ein Studio zu haben.
Eine verlässliche Abhöre hingegen finde ich immer noch das A & O beim Mischen und Mastern, was heute neben all den netten Computern oft vernachlässigt wird.
Ich habe Mühe, hinter der weit verbreiteten These der reinen Digital-Befürworter zu stehen, die besagt, dass nur das Digitale die Soundwahrheit zu liefern vermag und dass all die nostalgischen Analog-Liebhaber eigentlich auf dem elektroakustischen Irrpfad seien und analog aufgenommene oder weiterverarbeitete Klänge nur deshalb schöner finden, weil sie sich an die unzähligen Fehler, welche das Analoge nun einfach macht, gewöhnt haben und nicht davon loskommen (wie von einer Droge). Ich bin der Meinung, dass das Digitale auch ganz unschöne Klangveränderungen (in Bezug auf das vom Mikro gelieferte Originalsignal) produzieren kann. Und an diese kann ich mich nicht gewöhnen.
Anderseits finde ich die Meinung der “Analog-Fundis", dass alles Digitale ganz flach und grässlich soundet und dabei nie etwas Angenehmes entstehen kann, nicht zutreffend.
Nach ausgiebigem Studium der Materie und vielfältigem Ausprobieren befürworte ich die Synthese von herkömmlichen analogen und modernen digitalen tontechnischen Mitteln.
Ich arbeite also mit Hybrid-Technik: Pro Tools gepaart mit dem analogen Summierer, über den gewisse Kanäle einzeln analog zusammengemixt werden, und mit anderen nostalgischen Hilfsmitteln (Röhrentreiber, Kompressoren, EQs). Als klanglich sehr bekömmlich und angenehm empfinde ich es, wenn der eigentliche Mix noch über das passende Tonband magnetisiert wird.
Ich bin der Überzeugung, dass die Techniken, geschickt kombiniert und sowohl spielerisch wie auch bewusst für jeden Song individuell passend eingesetzt, dann wirklich den guten, eigenen Sound bringen. So kann es plötzlich sein, dass eine digitale Workstation-Aufnahme dasselbe Flair ausstrahlt welches die historischen Aufnahmen von vielen legendären Songs auszeichnet, bei denen als Ganzes direkt in Mono- oder Zweispur-Technik auf Band eingespielt wurde.Die Produzenten, Tonmenschen und Künstler haben viel Zeit und Herzblut eingebracht und es wohlüberlegt bis da hin geschafft: So wie die Songs jetzt zum Mastering daher kommen, ist dies das gewünschte, hart erarbeitete Resultat und kein Zufall.
Darum meine ich: Möglichst beim Original bleiben. Massive grobe EQ - Bewegungen (Einschnitte, Ausschnitte) sind zu unterlassen, effektvolle Kompressoren-Quetschungen, die den Gesamt-Charakter kolossal verändern, (ausser das wird explizit gewünscht), nach Möglichkeit auch.
Vielleicht lässt sich das Resultat durchs Mastering mit analogen Mitteln (ein Tonband, eine Röhre, sanftes Kompressörchen oder sowas)noch verfeinern: Ein "gewisses Etwas", ein warmes angenehmes, grosszügiges Gewand...; das bereits Erschaffene soll vertraut, aber irgendwie noch "näher" der möglichen Idealvorstellung erklingen: Die Transienten sauber, präzise und knackig, die Räume schön deutlich gezeichnet und mit vollem, tollem Frequenzgang.
Die Lautstärke (Pegel) ist psychologisch zwar wichtig wegen dem "Druck-Gefühl". Es ist aber nicht das Einzige was beim Mastering zählt.
Obwohl ich momentan am Liebsten allerhand mischen und mastern möchte, bin ich gerne bereit, meine Erfahrung, was Tonaufnahmen betrifft, weiter zu geben und als Berater oder sogar als Tonmeister zu fungieren.

Für ein grösseres Foto vom Mix & Mastering Cockpit hier klicken.
Dank der erfreulichen Zusammenarbeit mit meinem Studiopartner Michael Schoch wurde das akustisch und baulich sehr kompetente, wunderbar
ausgerüstete Mix & Mastering Cockpit, in Kerzers eingerichtet.
Optisch sowie akustisch ist es eine kleine Version der alten guten klassischen
legendären Ton-Regien für Musik-Abmischungen und Mastering. Klein aber fein, hier lässt sich's gut
klingen.

Von links nach rechts: Mit Tinu Heiniger | Edelmetal für Matter-Rock | Im Powerplay mit Züri West l991 (Foto Caspar Martig) | Edelmetall für Vinylscheiben
Geboren am 22. März 1954. Nach der Schule und kaufmännischer Ausbildung startete ich 1974 als Ton- Volontär im Berner Sinus-Tonaufnahme-Studio. Ein Studio in einem Berner-Altstadtkeller, das erste 16-Spur- Studio im Lande. 1978 wurde das Studio auf 24-Spur aufgerüstet und erhielt ein automatisiertes MCI 528- Mischpult.
Ab 1991 arbeitete ich als freier Tonmeister, oft mit mobilem
Equipement improvisiert in alten Schlössern und Villen und vor
allem in den Powerplay Studios (Maur Zürich), Blackwood Studio
(Basel), Greenwood Studio (Nunningen Basel), Backyard Studio (Bern).
Dazu kamen unzählige "Live"-Übertragungen für Radio DRS
3 "Uf dr Gass".
Hannery Amman(Rumpestilz und Mix Soloalbum), Tony Vescoli(Mix 3 Alben), Dodo Hug(Aufnahme und Mix 5 Alben), Andreas Vollenweider(Aufnahme und Mix der ersten 8 Alben, darunter "Down to the Moon", welches mit einem Grammy ausgezeichnet wurde), Natacha(Aufnahme und Mix des 1. Album), Peter Reber(2 Alben), Peter Sue & Marc(Beteiligung an allen Aufnahmen), Pfuri Gorps & Kniri(2 Singles), Gotthard(Mix Album "Defrostet"), Airbag(Mix 2 Alben), Egon Egemann(div.), Florian Ast(Mix 1. Album und div. Singles), Paola(div. Singles), Michael von der Heide(Mix 1. Album), Patent Ochsner(Aufnahme und Mix 3 Alben, u.a. das schöne Lied "W.Nuss vo Bümpliz", Mix Live CD), Vollmond(Mix 1 Album), Ertlif(Assistenz in jungen Jahren und Mix 3 Titel später), Pepe Lienhard(Aufnahme und Mix div. Songs, u.a. "Swiss Lady"), Hazy Osterwald(Singles, 1 Album), Mash(Aufnahme und Mix "Ewigi Liäbi"- Album), Span(3 Alben), Sina(4 Alben), Polo Hofer(Mitwirkung an allen Aufnahmen, z.T. als Co-Produzent), Rumpelstilz bis Schmetterband), Nella Martinetti(Aufnahme und Mix 1 Album BFU für Kinder, Verkehrsicherheit), Züri West(Aufnahme und Mix 3 Alben, u.a. das schöne Lied "I schänke Dir mis Härz"), Max Lässer Mix ca.5 Alben), Hot Strings(Aufnahme und Mix 2 Alben), Roland Zoss (Mix 2 Alben), The Hot Socks(Aufnahme und Mix 2 Alben), The Jackys(div. Alben), John Brack(1 Album), the Dorados(Vocals-Aufnahmen und Mix Singles und 1 Album), Tinu Heiniger(Aufnahme und Mix unzähliger Alben), Stefan Sulke(Aufnahme, Mix und Assistenz div. einzelne Titel), Little Venus(3 Alben), Werner Widmer, Slapstick, Dänu Brüggemann, Rään(Mix alle Alben), Calimeros (witzige, scherzhafte Erschaffung dieses für die drei ersten Alben
typischen Soundes, der mit Gold und Platin ausgezeichnet wurde), Phil Carmen (Aufnahme und Mix 2 Alben), Tschou zäme(Mix), Peter Hinnen, Matter-Rock(Aufnahme und Mix), Keith Richards (als Assistent bei Overdubs für 1 Song ), Veronique Müller(Mix 1 Album), Betty Legler(Mix 1 Song), Trio Grande(Aufnahme und Mix 1 Album), Starfish(Mix 1 Album), Slapstick(Aufnahme und Mix 3 Alben), Ocean (Aufnahme und Mix 2 Alben), Gianni Spano, Guy Magey, Two Tunes(Mix 2 Alben), Phon Roll Aufnahme und Mix 2 Alben), Apollyon Sun, Groupe, Souling-Crash, Back to Earth (Mix 3 Alben), Longstreet Jazzband, Walter Lietha(Aufnahme und Mix 2 Alben), Im Bode Band(Aufnahme & Mix 1 Album), Markus Traber(1 Album), Stefan Eicher(Song "Alpeflug" mit Züri West für Album "Matter-Rock"), Ruedi Krebs(Aufnahme und Mix), Mod On, Daniel Erni, Koreana(Aufnahme und Mix erstes Album), Büne Huber(Aufnahme und Mix Solo Album), Betterworld (Album "Positiv" Aufnahme und Mix), Herz(Nachfolge von Taxi, Aufnahme und Mix LP "4 Männer"), Wild Bill Davison(Liviges direct Recording im Studio, 1 Album), Oscar Klein, Hoity Toity Mix), Sue Shell ex-Peter Sue & Marc, Aufnahme und Mix 1 Soloalbum) The Shellyfish Kiss Mix 1 Album), Cyrano(Mix 1 Album "Blue Train"), Lovebugs(Mix 1 Album "Tart"), Danu Brüggemann(Div.Aufnahmen & Mix), Ciderman (heute Marvin, Mix 1 Album).
Und Weitere.......

Von links nach rechts: «Altes» Sinus-Studio 1975 (Foto dlb) | Rumpelstilz im Sinus 1975 (Foto dlb)| Mit Span, hoher Besuch im Powerplay-Studio B : Sir George Martin
Nebst der tonmeisterlichen Tätigkeit kümmere ich mich seit 1976 in der Funktion als Gründer und Geschäftsleiter um das Label Schnoutz Records, erstes Independent Label in der Schweiz, vertrieben von Soundservice Gümligen, auf dem alle Scheiben mit Polo Hofer (Rumpelstilz / Schmetterding / Swizzerband / Schmetterband) sowie der Bands Slapstick und Ocean, des französischen Chansonniers Guy Magey, das Album "Jodel-Feeling" mit dem "Nudel-Jodel" von und mit Peter Hinnen, die zwei ersten, mittlerweile legendären Alben von den international berühmten Krokus ("Krokus" und "To you all"), das Album "Phrases, Pathern and Shades" von Phil Carmen und Dänu Extrem mit dem Album "Changes" veröffentlicht wurden.
Im Jahr 2002 hörte ich auf, als Tonmeister zu arbeiten. Ich hatte die Ohren voll und wollte noch etwas anderes kennen lernen übers Da- und Menschsein. So startete ich berufsbegleitend, in einer Institution für Menschen mit Behinderungen arbeitend, eine Ausbildung zum Sozialpädagogen, welche ich 2005 mit Diplom HFS abschloss.
Tinu Heiniger: Mühle Hunziken Live-Version von "Sie schutte" (Mix und Mastering).
www.tinuheiniger.ch
Matti: Single "Morn isch lang här"(Mastering).
www.mattikohli.ch
Arlette Zola: Vynil-Replica "Mes Années 60... Souvenirs"(Mastering).
www.arlettezola.ch
Soundservice www.martin-o.ch
Span:Vynil-Replica Live-Scheibe "Tschou Zäme" (Mastering).
www.spanonline.ch
Schnoutz/Soundservice www.polohofer.ch
Phonag www.mattikohli.ch
Wolff und die Schmetterband: "A gueti Zyt"(Mix und Mastering ganzes Album).Phonag www.schmetterband.ch
BENCH: "SUNDAY MORNING SIDEWALK" (Mix und Mastering ganzes Album)
Nicht jedes Projekt braucht den gleichen
Aufwand und kommt gleich teuer. Über die Kosten möchte ich
individuell reden und deshalb hier keine Zahlen publizieren. Ich arbeite beim
Mixen meistens mit Songpauschal-Tarif.
Eins kann ich hier ruhig mit gutem Gewissen behaupten: Mein Preis ist
zu verkraften und passt sich in einem gewissen Rahmen dem Budget an!
Gestaltung und Umsetzung:
Tinu Gerber
Inhaltlicher Berater und Lektor:
Daniel Leutenegger